Kirchensanierung

Das Vorhaben

Gelb strahlend prägt sie seit fast 220 Jahren die Oberlausitzer Berglandschaft – die evangelische Kirche in Oßling. Wöchentliche Gottesdienste, oft mit Chören, Instrumentalisten und Jugend, zwei große Musiken, wöchentliche Schulgottesdienste oder die beliebten Christvespern am Heiligen Abend – für viele ist die Oßlinger Kirche wichtiger Ort im Alltag oder sogar ein Stück Heimat.

Doch nun werden an der alten Saalkirche einige Sanierungsarbeiten nötig.
Das unmittelbar bevorstehende Projekt ist die grundlegende Überholung des Kirchturmes.
Zuletzt wurde die Außenfassade des Turmes im Jahr 1992 erneuert. Seit diesen Arbeiten haben Regen, Wind und Sonne den Putz und das Mauerwerk stark beansprucht. Teilweise lösen sich Putzteile, Risse sind an Außen- und Innenseiten der Wände deutlich sichtbar und Wasser dringt ins Innere ein.
Daher soll der Außenputz an losen Stellen ersetzt, wasserempfindliche Schrägflächen verblecht und der markante gelbe Farbanstrich erneuert werden. Hinzu kommen denkmalschutzgerechte Ausbesserungen sowie Rekonstruktionen der „Bauchbinden“, in der Fachsprache Lisenen genannt, sowie des Uhr-Ziffernblattes.
Die Holzwerkkonstruktion, die das ca. 42 Meter hohe Gebäude im Inneren stützt, besteht seit Erbauung nahezu unverändert. Die Zeit und das eindringende Wasser haben Spuren hinterlassen. So müssen aufwändig zahlreiche Balken ausgetauscht werden.
Natürlich werden auch die historischen Holzfenster und Schallläden fachgerecht aufgearbeitet oder teilweise neu angefertigt.

Damit auch weiterhin Uhrzeit und Gottesdienste „angezeigt“ werden können, erhalten abschließend die Elektronik und Mechanik der 1957 geweihten Glocken eine technische Überholung.

Dieses aufwändige Projekt muss finanziell auf mehrere Schultern verteilt werden. Insgesamt beträgt das Projektvolumen ca. 340.000 Euro.
100.000 Euro wurden als Förderung über die LEADER-Entwicklungsstrategie der Europäischen Union beantragt. Das Votum des Regionalmanagements ist bereits positiv ausgefallen. Aktuell läuft das Antragsverfahren beim Landratsamt Bautzen.
Weitere 185.000 Euro werden durch die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens zur Verfügung gestellt.
Somit verbleiben ca. 55.000 Euro als Eigenanteil bei der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Oßling. Bisher konnten Kollekten und Spenden in Höhe von 3000 Euro gesammelt werden.

Über das hinaus, was jetzt angefangen werden muss, wollen wir uns darauf einstellen, dass dann auch die Dachsanierung und die die Erneuerung der gesamten Elektrik in der Kirche (einschließlich Heizung) in Angriff genommen werden müssen.
Für diese Projekte werden die Kosten aktuell ermittelt.

Für die Finanzierung des Eigenanteils der Turmsanierung und der weiterführenden Sanierungsvorhaben an Dach und Elektrik bittet die Kirchgemeinde alle Einwohner und Freunde der Oßlinger Kirche herzlich um Spenden. Lasst uns die Erhaltung der Oßlinger Kirche als unser gemeinsames Projekt in der Region ansehen. Der Kirchenvorstand bedankt sich bereits im Voraus für jede Unterstützung!

Spendenverbindung

Spenden können überwiesen oder während der Dienstzeiten im Pfarramt abgegeben werden.
Spendenquittungen können ab 200 Euro ausgestellt werden. Bitte wenden Sie sich dazu an das Pfarramt Oßling.

Kontoinhaber: Kassenverwaltung Bautzen
Kreditinstitut: Bank für Kirche u. Diakonie (KD-Bank)
IBAN: DE09 3506 0190 1681 2090 81
BIC: GENO DED 1DKD
Verwendungszweck: „1722 – Kirchsanierung“
(bis Erreichen des Spendenziels von 55.000 Euro für den Turm; anschließend Verwendung für Dach- und Elektrik)


Vorhabensstand Kirchturmsanierung

Alle Planungsarbeiten sind abgeschlossen. Wir wissen, was konkret erforderlich ist und in welcher Reihenfolge zu verfahren ist.
Die Finanzierung ist ein großes Stück gesicherter. Wir haben Unterstützung von der Landeskirche zugesagt bekommen und einen Fördermittelantrag für eine LEADER-Förderung (EU-Mittel zum Erhalt der Infrastruktur, dörflicher Plätze und sozialem Leben in ländlichen Regionen) gestellt. Die Eigenmittel können wir vorerst aus anderen Haushaltstöpfen "ausleihen" um die dringenden Arbeiten zu beginnen. Jedoch benötigen wir Spenden für die Sanierung, um dieses Geld den anderen Töpfen (z.B. Chor- und Instrumentalarbeit, Arbeit mit Kindern, Jugendarbeit, Seniorenkreise, Gebetskreise) für ihre Arbeit wieder zurückführen zu können. 
Der LEADER-Fördermittelantrag befindet sich in Prüfung beim Landratsamt. Sobald dieser Bescheid eingegangen ist, können wir mit der Umsetzung beginnen.
Es konnten bauvorbereitende Arbeiten zum Schutz von im Turm lebenden Fledermäusen bereits umgesetzt werden.